Warum Minimal Waste?

Warum Minimal Waste?

Wer sich schon ein wenig mit Nachhaltigkeit im Zusammenhang mit Abfall beschäftigt hat, wird den Begriff Zero Waste kennen. Zero Waste ist gemäss Definition in Wikipedia eine nach Nachhaltigkeit strebende Philosophie. Sie verfolgt das Ziel, ein Leben zu führen, bei dem möglichst wenig Abfall produziert und Rohstoffe nicht vergeudet werden.

Das Ziel soll insbesondere durch Konsumverweigerung (refuse), Abfallvermeidung (reduce), Reparaturen (repair), Wiederverwendung (reuse), Kompostierung (rott) und Recycling (recycle) erreicht werden. Zero Waste ist kein Witz, sondern eine ernsthafte Angelegenheit. So beabsichtigt z.B. San Francisco, die erste müllfreie Großstadt zu werden.

Warum Zero Waste eine Utopie ist

Ich interessiere mich seit etwa Sommer 2018 aktiv für Zero Waste. Habe Bücher zum Thema gelesen, Dokus geschaut und Kurse besucht. Wenn mich jedoch eines an der ganzen Thematik gestört hat, dann der Name selbst: «Zero Waste». Die Idee dahinter mag gut gewesen, sein im Alltag nervt mich der Begriff aber unterdessen eher.

Das mag daher führen, dass ich viele Dinge perfekt machen möchte. Und da hilft mir eine Utopie nicht, meine Ziele zu erreichen. Wir können in unserer Zivilisation nicht emmisionsfrei, energiefrei und abfallfrei leben. Aber wir können unseren Konsum bewusster leben und weniger verschwenderisch mit den Ressourcen umgehen, die uns geschenkt wurden.

Minimal Waste it is

Deswegen sind mir die Begriffe «Less Waste» oder besser «Minimal Waste» viel sympatischer, entsprechen sie doch einem realistisch erreichbaren Ziel. Denn ihr werdet es hier noch lesen: Abfall reduzieren ist so einfach, dass man sich nach der Umstellung fragt, warum man das nicht schon längst so gemacht hat und warum das nicht alle so machen.

Mein Notizbuch hier zum Thema #minimalwaste soll weder den Zeigefinger erheben noch missionarisch noch ein perfektes Vorbild sein. Sonder eher einen Versuch sein, meine Erfahrungen an dich weiterzugeben und mich mit deinen Inputs weiter zu verbessern. Du siehst, ich bin hier nicht alleine unterwegs, sondern auf deine Hilfe angewiesen. Ich freue mich darauf!

Wie ich begann, mir Gedanken zum Abfall zu machen

Wie ich begann, mir Gedanken zum Abfall zu machen